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Häufige Fragen

Hier finden Sie die Antworten auf einige häufig gestellte Fragen zum EinfachMachen-Portal. Dieses Dokument wird fortlaufend überarbeitet.

Initiative "Deutschland - Was geht?"

  • SPRIND ist die Bundesagentur für Sprunginnovationen. Sie unterstützt bahnbrechende Ideen und Technologien mit dem Potenzial, unser Leben spürbar und nachhaltig zu verbessern – indem sie Projekte finanziert, Teams zusammenbringt und mit Netzwerken aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik verbindet.

  • “Deutschland, was geht?” ist eine gemeinsame Initiative der SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen – und des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung.

    Wir wollen wissen, wo es in Ihrem Alltag mit Behörden und Verwaltung hakt und was dringend besser werden muss. Aus Ihren Eingaben entstehen die Themen für den Bürger-Hackathon, in dem Teams aus Zivilgesellschaft und Verwaltung gemeinsam an echten Lösungen arbeiten.

    Technisch hängen “Deutschland, was geht?” und das Einfach-Machen-Portal des Bundes an einem gemeinsamen technischen System. Jede Idee, die im EinfachMachen-Portal eingeht, wird auch für “Deutschland, was geht?” als Einreichung gewertet.

    Mit der Initiative werden neue Beteiligungsformate verprobt, um mehr Menschen zu erreichen. Die Alle Ergebnisse werden aber an einer Stelle gsammelt.

  • Wie läuft der Hackathon ab?

    In der ersten Phase haben Bürgerinnen und Bürger ihre Hinweise im EinfachMachen-Portal oder auf der Seite der Initiative „Deutschland, was geht?“ eingereicht. Im Juni werden die Meldungen ausgewertet, zentrale Problemfelder identifiziert, Probleme und Lösungen geclustert.

    In der zweiten Phase stimmen Bürgerinnen und Bürger ab, was zuerst verbessert werden soll. Mittels quadratischen Wählens wird sichergestellt, dass das Ergebnis die tatsächlichen Prioritäten der Gemeinschaft widerspiegelt, und nicht von Einzelinteressen dominiert wird. Die Abstimmung startet Anfang Juli.

    In der dritten Phase entwickeln Expertinnen und Experten aus den Bereichen IT, Design, Produktmanagement sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Verwaltung und Zivilgesellschaft konkrete Lösungsansätze. Bis zu 20 vielversprechende Ideen erhalten finanzielle und beratende Unterstützung.

    Am Jahresende wählt eine Jury die bis zu fünf besten Projekte aus. Die Gewinnerprojekte erhalten eine weitere finanzielle Unterstützung und sollen im darauffolgenden Jahr in der Bundesverwaltung umgesetzt werden.
     

  • Wie funktioniert die Abstimmung?

    Die Abstimmung basiert auf der Methode des quadratischen Wählens – einem Verfahren, das ausgewogene Ergebnisse fördert und Minderheitenmeinungen schützt.

    Ihnen stehen 100 Punkte zur Verfügung, die Sie auf 20 Themen verteilen können. Das Besondere dabei: Je mehr Punkte Sie einem einzelnen Thema geben, desto „teurer" wird jede weitere Stimme. 1 Stimme kostet 1 Punkt, 2 Stimmen kosten 4 Punkte, 3 Stimmen kosten 9 Punkte – und so weiter.

    So können Sie deutlich machen, welche Themen Ihnen besonders wichtig sind, ohne dass einzelne Stimmen das Gesamtergebnis unverhältnismäßig beeinflussen. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie direkt auf der Seite der Abstimmung.
    Die Abstimmung startet Anfang Juli.
     

EinfachMachen-Portal

  • Das EinfachMachen-Portal ist ein digitales Angebot des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS). Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände sowie Mitarbeitende der Verwaltung können unkompliziert schildern, wo Abläufe aus Nutzersicht verbessert werden sollten. Jede Eingabe unterstützt die Weiterentwicklung von Verfahren und Regelungen.

  • Alle: Privatpersonen, Unternehmen, Selbstständige, Verbände, zivilgesellschaftliche Organisationen sowie Beschäftigte der Verwaltung.

  • Es können sämtliche bürokratische Hürden gemeldet werden, das können beispielsweise sein:

    • schwer verständliche oder komplexe Formulare,
    • lange Bearbeitungszeiten,
    • unklare oder widersprüchliche Informationen,
    • doppelte Antragsverfahren,
    • unzureichende digitale Angebote.
  • Die Eingabe wird thematisch eingeordnet und geprüft. Eine individuelle Rückmeldung erfolgt nicht.

  • Eingänge werden zentral gebündelt, klassifiziert und ausgewertet. Daraus werden Schwerpunkte abgeleitet, um konkrete Vereinfachungen zu prüfen und umzusetzen.

  • In regelmäßigen Abständen veröffentlichen wir zusammengefasste Ergebnisse – zum Beispiel Anzahl der Eingaben und häufig genannte Themen.

  • Das Portal erfüllt die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Die Meldungen erfolgen grundsätzlich anonym. Personenbezogene Daten sind für die Bearbeitung der Meldung nicht erforderlich. 

  • Bürokratie gibt es, um staatliches Handeln geordnet und überprüfbar zu machen. Sie sorgt dafür, dass Entscheidungen nach festen Regeln getroffen werden, nicht willkürlich. Ziel: gleiche Behandlung für alle, Transparenz, Rechtssicherheit und Kontrolle staatlicher Abläufe.

  • Regeln oder Abläufe, die unnötig kompliziert sind und eigenständiges Handeln sowie den Zugang zu staatlichen Leistungen erschweren. Beispiele: unklare Anforderungen, überflüssige Nachweise, ineffiziente Prozesse.

  • Abbau überflüssiger Vorschriften und Vereinfachung von Verfahren, ohne wichtige Standards zu gefährden. Ziel: weniger Aufwand, effizientere Abläufe.

  • Direktes Praxisfeedback zeigt Prioritäten auf und hilft, Verfahren gezielt zu verbessern; mittelbar können auch Rechtsänderungen effizienter vorbereitet werden.

  • Bei Fragen oder Problemen wenden Sie sich bitte per E-Mail an:

  • Das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung ist bemüht, seine Website barrierefrei zugänglich zu gestalten. Rechtsgrundlage sind das Behindertengleichstellungsgesetz (BGG), die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV 2.0) und die harmonisierte europäische Norm EN 301 549 in ihrer jeweils gültigen Fassung.

    Diese Website befindet sich derzeit im Aufbau. Wir bitten um Verständnis, dass wir noch nicht alle Angebote vollumfänglich bereitstellen können. Ein Test der Barrierefreiheit ist für den Zeitraum nach der Fertigstellung eingeplant.