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Von Meldungen zur Umsetzung: Erkenntnisse aus dem EinfachMachen-Portal

Fünf übergreifende Bürokratiehürden identifiziert

Im EinfachMachen-Portal können Bürgerinnen und Bürger, aber auch Unternehmen, Verbände und Verwaltungsmitarbeitende ganz einfach bürokratische Hürden melden. Seit dem Start des EinfachMachen-Portals sind mehr als 30.000 Meldungen eingegangen. Eine Auswertung dieser Meldungen zeigt: fünf übergreifende Bürokratiehürden werden immer wieder genannt. Viele dieser Hürden werden bereits aus dem Weg geräumt.

Eine KI-gestützte Auswertung zeigt, wo die Probleme liegen: Unklare Zuständigkeiten, unverständliches Amtsdeutsch und fehlender Datenaustusch zwischen Behörden zählten zu den am meisten genannten Hürden. Aber auch Medienbrüche zwischen digitalen und analogen Verwaltungsverfahren werden häufig gemeldet. So schreibt etwa ein Nutzer: 

Man kann ein Formular zwar online ausfüllen, muss es dann aber ausdrucken, händisch unterschreiben und per Post (oder gar Fax!) abschicken. Die Digitalisierung gleicht oft eher einem digitalen Flickenteppich.

Besonders Unternehmerinnen und Unternehmer stehen zudem vor der Herausforderung, ihren umfangreichen Berichts- und Dokumentationspflichten nachzukommen. Ein weiterer Nutzer schreibt: 

Ein sinnvolles Maß an Schutz ist sicher gut. Aber hier fehlt jedes Maß.

Welche Maßnahmen werden bereits umgesetzt?

Jede einzelne Meldung auf dem EinfachMachen-Portal wird berücksichtigt. Mit Hilfe von KI werden die Inhalte ausgewertet und geclustert. So entsteht ein Gesamtbild davon, welche Themen wie oft genannt werden. Die jeweils zuständigen Fachressorts erhalten diese Informationen für ihre Bearbeitung der Themen.

Viele der Bürokratiehürden, über die im EinfachMachen-Portal berichtet wird, werden bereits aus dem Weg geräumt – entweder durch Gesetzesvorhaben oder durch gezielte Digitalisierungsprojekte. So werden beispielsweise durch den digitalen Steuerbescheid, die digitale Ummeldung oder die E-Akte Bund Medienbrüche vermieden. Das Berichtsentlastungsgesetz soll gezielt die Last von Dokumentationspflichten für Unternehmen reduzieren.

Ein weiteres Beispiel ist das sogenannte NOOTS (Nationales Once-Only-Technical-System): Damit wird der Datenaustausch zwischen Behörden vereinfacht, sodass Bürgerinnen und Bürger wichtige Angaben nicht mehrfach machen müssen. Viele weitere Projekte sind bereits auf dem Weg.

Die neusten Zahlen zur Auswertung und welche Lösungen bereits auf dem Weg sind können Sie im Bereich „Meldungen & Umsetzung“ lesen.