Start der „Deutschland, was geht?“-Challenge: Gemeinsam Bürokratie einfacher machen
Am 18. Mai 2026 ist der bundesweite Bürger-Hackathon „Deutschland, was geht?“ gestartet.
Gemeinsam mit der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) lädt das Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung (BMDS) Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen dazu ein, konkrete Vorschläge für den Rückbau von Bürokratie und die Modernisierung staatlicher Prozesse einzubringen.
Im Rahmen der re:publica 2026 wurde die „Deutschland, was geht?“ Challenge am 18. Mai von SPRIND erstmals öffentlich vorgestellt. Auch Bundesminister Dr. Karsten Wildberger griff die Challenge auf der re:publica am folgenden Tag auf und verwies auf ihre Bedeutung für den Bürokratierückbau und die Staatsmodernisierung.
Die Challenge erweitert den bestehenden Beteiligungsprozess des EinfachMachen-Portals um eine zeitlich befristete, strukturierte Umsetzungsphase: Bis Mitte Juni können weitere Alltagsprobleme und Ideen eingereicht werden. Ab Juli werden die Ergebnisse aufbereitet – und dann dürfen Bürgerinnen und Bürger auf Deutschland-was-geht.org darüber abstimmen, was im Hackathon umgesetzt werden soll. Im Anschluss können sich Teams für die Umsetzung bewerben. Sie werden in mehreren Stufen finanziell und personell dabei unterstützt, Prototypen für die neuen Verwaltungslösungen zu entwickeln. Am Ende des Jahres präsentieren die Teams der vielversprechendsten Ansätze bei einem "Ministerpitch" – und damit verbunden die Chance, dass ihre Lösung ab 2027 in die Verwaltung integriert wird. Damit verbindet das Vorhaben breite Beteiligung direkt mit einem strukturierten Innovationsprozess – und einer echten Umsetzungsperspektive.
Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Dr. Karsten Wildberger betont die Zielsetzung der Initiative: „Wir machen Deutschland einfacher. Dafür müssen wir überflüssige Vorgaben und komplizierte Abläufe abschaffen. Ein weiterer Hebel dafür ist der Hackathon zur Staatsmodernisierung. Vielen Dank an alle, die mit dabei sind!“
Mit der „Deutschland, was geht?“ Challenge wird Beteiligung gezielt mit Priorisierung und Umsetzung verbunden, mit dem Ziel, spürbare Verbesserungen im Verwaltungsalltag zu erreichen.