Schon mehr als 18.000 Hinweise im EinfachMachen-Portal
Quartalsbericht zeigt große Resonanz
Das EinfachMachen-Portal des Bundesministeriums für Digitales und Staatsmodernisierung stößt weiterhin auf große Resonanz: Im ersten Quartal 2026 sind bereits 18.077 Hinweise eingegangen. Die hohe Beteiligung macht deutlich, wie präsent bürokratische Hürden im Alltag vieler Menschen und Unternehmen sind. Über das Portal können Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Verbände und Verwaltungsbeschäftigte seit Dezember unkompliziert mitteilen, wo Abläufe unnötig kompliziert sind und welche Verbesserungen sie sich wünschen.
Wer meldet – und worum geht es?
Hinweise kommen aus unterschiedlichen Perspektiven: 50 % der Meldungen beziehen sich auf Privatpersonen, 27 % auf Unternehmen. Der erste Quartalsbericht seit dem Start des EinfachMachen-Portals unterstreicht damit deutlich: Bürokratie- und Digitalisierungsfragen betreffen Alltag und Wirtschaft gleichermaßen.
Top-Themen: Hier sehen viele den größten Handlungsbedarf
Viele Hinweise drehen sich um ganz konkrete Erfahrungen mit Behörden. Meist sind das keine Grundsatzfragen, sondern ganz praktische Punkte: Wer ist zuständig? Welche Angaben werden wirklich gebraucht? Und warum muss man trotz Online-Antrag am Ende doch wieder ausdrucken, unterschreiben oder Unterlagen auf Papier nachreichen?
Was passiert mit den Hinweisen?
Die Hinweise aus dem Portal sollen dazu beitragen, Gesetze stärker an den echten Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer auszurichten und Verbesserungen genau dort anzustoßen, wo sie im Alltag am meisten entlasten. Wie wichtig Hinweise aus der Praxis sind, unterstreicht auch Bundesdigitalminister Dr. Wildberger: „Wir nutzen das Feedback, um interne Prozesse zur Umsetzung von Verbesserungen zu schaffen. Wir hören mithilfe des Portals noch genauer hin und richten unsere Prioritäten nach den Bedarfen der Bevölkerung.“
Ausführliche Informationen sowie alle aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es im Quartalsbericht (nicht barrierefrei) [PDF, 639 KB] .